Franks Bewertung

star / 4

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

28.06.2021
360 Mal gelesen

Review

von Frank Trebbin

Los Angeles. Ein S.W.A.T.-Team schnappt sich den berüchtigten Gangsterboss Hades und soll ihn an nächsten Tag in ein anderes Gefängnis überführen. Da taucht plötzlich und unerwartet ein riesiges Raumschiff über der Stadt auf und tentakelbewehrte Aliens greifen überall an. Die Polizisten verschanzen sich mit ihrem Gefangenen in einem abseits gelegenen Polizeirevier und müssen sich schließlich sogar mit Hades und weiteren Inhaftierten zusammenschließen, um die näherückenden Aliens abzuwehren...

Angefangen hatte alles 1898 mit H. G. Wells Roman „Der Krieg der Welten“, dann erlebte ab den 1950er Jahren so ziemlich jede Kinogänger-Generation ihre eigene Invasion der Aliens bis schließlich 1996 Roland Emmerich mit „Independence Day“ quasi die Mutter aller diesbezüglichen Science-Fiction-Filme schuf. Von nun an war dies das Maß der Dinge und so arbeitet sich auch Brandon Slagle mit seinem „Attack Of The Unknown – Earth Invasion“ an dieser weithin bekannten Blaupause ab, gibt das Grundgerüst von John Carpenters „Assault – Anschlag bei Nacht“ als roten Faden an Handlung hinzu und überrascht schließlich mit dem Umstand, all das ohne erkennbares Budget umsetzen zu wollen. Ja, richtig gelesen, „Attack Of The Unknown – Earth Invasion“ ist ein Z-Grade-Mist ohnegleichen, bei dem Effekte, Ausstattung und Darsteller auf unterstem Niveau chargieren. Die Action ist dann genauso erbärmlich (exakt zwei Home-Made-Gummikostüm-Aliens huschen durchs Bild, um Los Angeles einzunehmen) wie die mit Fäkalhumor aufgepäppelten Dialoge, die oftmals ohne Sinn und Handlungsrelevanz dahingebrabbelt werden. Kurzum: „Attack Of The Unknown – Earth Invasion“ soll zwar an das Werk des Master Of Desaster erinnern, ist selbst jedoch ein einzige Katastrophe und lediglich eine fiese Attacke auf die Lebenszeit seines Publikums, die es abzuwehren gilt. Bildformat: 2,35:1. Mit Douglas Tait, Jolene Andersen, Richard Grieco, Robert LaSardo, Tara Reid u. a.

Seit dem 10. Juni 2021 digital und ab 1. Juli 2021 auf DVD und Blu-ray erhältlich

© Selbstverlag Frank Trebbin

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