Um 1800nochwas. Ein geheimnisvoller Fremder taucht bei einem Ball der oberen Gesellschaft auf, tanzt eine Runde mit der Hausherrin Luise und verschwindet ebenso schnell. Als Luise später zu Bett geht, steht der Fremde in ihrem Zimmer und verführt sie. Dabei verbeißt sich der Mann auffallend oft in Luises Hals. Nach dieser Nacht leidet Luise unter Schlaflosigkeit und fühlt sich immer mehr zu ihrem mysteriösen Liebhaber hingezogen, der in einem alten Gemäuer in einem Sarg haust…
Walter Brandi, der schon in „The Vampire and the Ballerina“ versucht hat, in die Fußstapfen von Christopher Lee zu treten, mimt hier einmal mehr den bösen Vampir, der die Frauenwelt zu verführen weiß. Schwer hebt sich da der pralle Busen der Hauptdarstellerin, und der Zuschauer ist entzückt. Trotz aller bemühter Erotik sollte jedoch nicht verkannt werden, daß „Slaughter of the Vampires“ ebenso schlicht wie trivial ist. Weder die erzählte Geschichte ist überzeugend, noch die mit wenig Liebe zum Genre ausgesuchten Drehorte. Fazit: Ein italienischer Schnellschuß, wie er im Buche steht. Des weiteren mit Dieter Eppler, Graziella Granata u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin