Franks Bewertung

starstar / 7

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

20.12.2021
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Review

von Frank Trebbin

Max ist besessen von jenen Morden, die als Redwood Massacre Geschichte schrieben, und hat auch sonst eine ganz schöne Klatsche. Aus diesem Grund nimmt er Kontakt zu einigen Hinterbliebenen der damaligen Opfer auf und überredet diese, mit ihm zusammen durch die Wälder zu streifen und jenen Ort des Schreckens zu suchen, der heute immer noch Menschen verschwinden lässt, denn der Killer von einst scheint überlebt zu haben. In einem alten, unterirdischen Militärstützpunkt wird man fündig...

2014 ließ David Ryan Keith, ein DTV-Filmemacher, der gerne in seiner Heimat Schottland dreht und die Schauplätze für in den USA verortet ausgibt, ein gleichsam blutiges wie mit einfachen Mitteln abgedrehtes Splattermovie namens „The Redwood Massacre“ auf jene Horrorfilm-Nerds los, die sich auch noch über das x-te, von „TCM“ beeinflusste Z-Grade-Filmchen freuen können. Gute Kritiken gab es für so viel Einfallsreichtum natürlich nicht. Sieben Jahre später folgt nun „Redwood Massacre: Annihilation“, der einen irrwitzigen Schlenker in Richtung verbotene Militär-Experimente hinlegt, und bietet bis auf eine weitaus professionellere Inszenierung und ein fähigeres Cast kaum wirklich Neues an der Gorehound-Front und bestätigt zum wiederholten Male eine althergebrachte Formel: die Qualität der Story verhält sich umgekehrt reziprok zum Niveau des dargestellten Gemetzels. Schade nur, dass einen die Strohsackmaske des Killers ständig an „Cabal – Die Brut der Nacht“ und somit an einen wirklich guten Horrorfilm erinnert. Bildformat: 2,35:1. Mit Danielle Harris, Damien Puckler, Gary Kasper, John Campling u. a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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