Jack Halsey reist mit Ehefrau Lauren und dem Rest seiner kleinen Familie zum Kruger Nationalpark. Was der Exxon-Projektleiter jedoch allen verschwiegen hat, ist die Tatsache, dass er seit kurzem arbeitslos und somit knapp bei Kasse ist. Deswegen entscheidet er sich kurzerhand, die versprochene Safari auf eigene Faust und mit dem wenig vertrauenerweckenden Mietwagen durchzuführen. So weit, so schlecht: das Auto wird von einer Nashorn-Mutter angegriffen und man strandet mitten im Nirgendwo – quasi eine leichte Beute für die Wildtiere aber auch für umherstreunende Wilderer, die keine Zeugen brauchen...
Nach „Rogue Hunter“ ist dies MJ Bassetts zweiter Plädoyer-gegen-Wilderei-Regie-Ausflug nach Afrika und ähnlich wie der vorgenannte Tier-Horror-Streifen ist auch „Danger Park – Tödliche Safari“ eine bunte Mischung aus allerlei abenteuerlichen Elementen, die in ihrer Summe und auch im Zusammenspiel nicht unbedingt einen richtig guten Film-Knüller ergeben. So ist insgesamt betrachtet die Handlung viel zu dialoglastig geraten und der ewig köchelnde Familienzwist mit diesen ständigen Kabbeleien nervt fast noch mehr als der Umstand, dass so gut wie alle relevanten Tierszenen mittels gleichsam preisgünstiger wie steriler CGI-for-beginners-Technik entstanden sind. Überhaupt kommt diese Safari hier nur recht schwer in die Gänge und ist auch bei weitem nicht so tödlich, wie es der deutsche Titel gerne vorgaukeln möchte. Bestenfalls geht „Danger Park – Tödliche Safari“ als ein zwar kompetent bebildertes aber inhaltlich nur mäßig überzeugendes Adventure-Movie mit Öko-Botschaft durch, bei dem sich die üblichen dumme-Leute-machen-dumme-Fehler-Einfälle türmen. Bildformat: 2,39:1. Mit Philip Winchester, Rebecca Romijn, Jerry O’Connell, Isabel Bassett u. a.
Seit 7.10.2021 als Download (EST) und ab 15.10.2021 auf DVD und Blu-ray erhältlich.
© Selbstverlag Frank Trebbin