Der wohlhabene Jim Preston plant, seine Frau Ellen aus dem Weg zu räumen. Hierzu nimmt er Kontakt zu Mike auf, der als gemeingefährlicher Sexgangster die Gegend unsicher macht. Mike willigt in Prestons Plan ein, ahnt aber irgendwie, daß ihn sein Auftraggeber nach vollendeter Arbeit umbringen will. Deshalb heckt Mike ein eigenes Katz-und-Maus-Spiel aus, bei dem Ellen gedoubelt wird und die Polizei blaß aussieht.
In den Händen eines begabteren Regisseurs wäre „Death Kiss“ sicherlich zu einem beachtlichen Giallo-bzw. Psychothriller geworden. So aber ist der Film nichts weiter als ein müder Aufguß abgestandener Ideen und Einfälle. Starr und steif hält die Kamera auf ein Geschehen, welches wenig logisch aufgebaut und somit schnell zum Vergessen ist. Lediglich in der Darstellung brutaler Sex-Überfälle fällt der Streifen besonders auf. Weder Form noch Inhalt stimmen hier also, so daß man nicht traurig sein muß, daß „Death Kiss“ bisher nicht hierzulande erschienen ist. Mit Larry Daniels, Dorothy Moore, Leslie Bowman, Fernando Bislani u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin