Der Bauarbeiter Jack Fulton kommt nach Hause und vermißt Frau und Kind. Kurz darauf erhält er einen Anruf von der Polizei, wonach seine Frau erst das Baby und dann sich selbst getötet hat. Von der Leiche des Kindes fehlt jedoch jede Spur. Jack glaubt nicht an die Tat seiner Frau. Zusammen mit einer Reporterin sucht er nach dem Baby und stößt dabei auf einige dunkle Punkte in seiner Vergangenheit.
„Die Spur des Bösen“ ist ein spannender Fernsehfilm, der auf nicht ungeschickte Weise Motive des Psychothrillers mit denen eines handelsüblichen Melodramas verknüpft. In teilweise recht düsteren Bildern erzählt TV-Spezialist John Llewellyn Moxey eine emotional aufwühlende Geschichte um Kindesmißhandlung und -entführung. Zwar wird das Ganze wenig thrillergerecht bzw. exploitativ dargeboten, doch schafft es der Film trotzdem, den Zuschauer in seinen Bann zu ziehen. Obwohl hart an der Grenze zum Kriminal-Genre, ist „Die Spur des Bösen“ für Thriller-Einsteiger durchaus zu empfehlen. Hartgesottene Horrorfans dürften sich jedoch langweilen. Mit Matt Salinger, Lisa Eilbacher, Bonnie Bartlett, James Noble u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin