Franks Bewertung

starstarstar / 5

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Mehrere Studenten machen sich bei einer Säuberungsaktion in einem nordamerikanischen Wald nützlich. Schon in der ersten Nacht, in der am Ufer eines Flusses campiert wird, geschehen merkwürdige Dinge. Am nächsten Morgen ist ein introvertierter Junge verschwunden. Dann wird aus dem fröhlichen Ausflug in die Natur ein wahrer Horrortrip, denn ein Mörder schleicht durch den Wald. In einer Hütte entdeckt man Grausiges…

Sich auf der Ereignisseite ganz der Tradition der Schlitzerfilme à la „Freitag der 13.“ hingebend, versucht Regisseur Andrew Davis, der gut zehn Jahre später in Hollywood Erfolge feiert („Alarmstufe Rot“), gleichzeitig dem American-Gothic-Stil der Backwood-Klassiker Tribut zu zollen. Zumindest was die Atmosphäre angeht, ist ihm das auch einigermaßen gut gelungen. Lediglich bei der Entlarvung und Motivation des Täters hapert es noch (vgl. auch „Madman“). Die wohltuende Zurückhaltung beim Einsatz blutiger Details läßt „Angst– Das Camp des Schreckens“ nicht zum ganz großen Body-Count-Movie werden. Insgesamt gesehen jedoch zufriedenstellend und Sprungbrett für spätere Stars wie Rachel Ward und Daryl Hannah. Alternativtitel: „Horror am Mill Creek“ und „Todesfalle am Mill Creek“. Des weiteren mit John Friedrich, Adrian Zmed, Ernest Harden jr. u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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