Teenagerin Mary sieht gerne Horrorfilme und schlafwandelt deshalb. Als sie wieder einmal heimlich ins Kino geht, um den neuen Schocker „The Wisher“ zu sehen, ist ihr Vater sehr erbost darüber und baut deshalb einen tödlichen Autounfall. Durch dieses traumatische Erlebnis gerät Marys Welt so richtig durcheinander, denn von nun an fühlt sie sich von der Filmfigur des Wisher, einem Baumdämonen, verfolgt...
Durch und durch mittelprächtig gestaltet sich diese nur wenig ausgegorene Film-im-Film-Geschichte, die leider so hanebüchen präsentiert wird, daß daneben selbst der nicht so tolle „Scream 3“ besser durchdacht wirkt. Die Inszenierung (mal nach Slasher-Schablone, mal nach Geisterfilm-Vorbildern) gerät unter Gavin Wildings Regie zu einem nicht immer klar zu trennenden Geflecht aus Realität und Marys Träumen, wobei das angeschnittene Thema um verbotene sublimale Film-Techniken durchaus Stoff für viel viel mehr bieten würde. So ist „Wisher“ (das „the“ ist auf dem deutschen Cover mal wieder weggelassen worden) nur das übliche, mit verhaltenem Sex und a bisserl Gore versetztes Teenager-in-Angst-Filmchen geworden. Auf DVD 16:9. Mit Liane Balaban, Ron Silver, Drew Lachey, Siri Baruc u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin