Die Mitglieder der Unterwelt von Tokio zittern vor dem unheimlichen Fremden, der unter ihnen umgeht und seine Opfer faktisch „in Luft auflöst“. Dr. Masada findet im Auftrag der Polizei heraus, daß ein Mann, der durch eine Überdosis Radioaktivität zu einer Art flüssigem Nebel wurde, für diese Schandtaten verantwortlich ist. Doch wie will man jemanden festnehmen, dessen Körper nicht mehr existiert?
Von wegen „Das Grauen schleicht durch Tokio“: Inoshira Hondas Science-Fiction-Horrorfilm ist so langweilig, daß sich höchstens der Schlaf anschleicht. Die Handlung ergeht sich weitestgehend in ermüdenden Dialogszenen und spröden Tanzeinlagen, die das Nachtclubleben in Tokio beleuchten. So richtig spaßig wird es, als zum ersten Mal die „Blob“-mäßige Kreatur auftaucht: Das Seifenblasen-Geblubber erinnert irgendwie fatal an Klementine und ihre Werbung für Ariel. Ob’s an der deutschen Fassung liegt, die mal wieder heftig geschnitten ist? Im TV letterboxed (1,78:1). Mit Yumi Shirakawa, Kenji Sahara, Akihiko Hirata, Eitaro Ozawa u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin