Ein ehemaliger Vietnam-Soldat kehrt aus dem Krieg zurück. In Belfast macht er Zwischenstation. Dort dringt er in ein Schwesternwohnheim ein, beginnt die Bewohnerinnen zu quälen und zu vergewaltigen. Nach einer langen Nacht des Terrors „erlöst“ er schließlich seine Opfer und tötet sie alle.
Obwohl sich Regisseur Denis Heroux redliche Mühe gibt, seine Geschichte möglichst glaubwürdig und als Allegorie auf die Perversionen des Krieges erscheinen zu lassen, wird man das Gefühl nicht los, eine armselige Variante von „Mondo Brutale“ vor sich zu haben. Zu krank- und exploitationhaft werden die sadistischen Spiele des Ex-Vietnam-Kämpfers mit den jungen Mädchen gezeichnet, um eine kritischere Ebene erreichen zu können. Das Ende des Films ist offensichtlich in der hier vorliegenden Videoneuauflage der Firma „Screen Time“ gekürzt, was den filmischen Gesamteindruck erheblich stört. Alternativtitel: „Die Hinrichtung“ und „Für die Hölle geboren“. Mit Mathieu Carrière, Eva Mattes, Debby Berger, Christine Boisson u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin