Nach dem tragischen Tod ihres kleinen Sohnes ist Claire psychisch in ziemlich schlechter Verfassung. Aus diesem Grund fährt Ehemann Robert mit ihr zum alten Landhaus einer Erbtante. Dichter Nebel auf der Fahrt und Stimmen im Haus lassen den Kurztrip zu einem Gruselerlebnis für die beiden werden. Als dann Claire noch glaubt, Geister zu sehen, scheint alles aus zu sein…
Der fast unbekannte und oft unterschätzte „Stimmen“ basiert auf einem Theaterstück und ist filmisch nicht ohne Reiz. Gewöhnungsbedürftig ist lediglich die kammerspielartige Inszenierung, die zumindest der Form nach der Vorlage gerecht wird. Ein großes Lob verdienen die beiden Hauptdarsteller, tragen sie doch mit ihrer Bravourleistung an langen Dialogen den Löwenanteil des Films, dessen Geschichte, die mit damals schockierenden Details wie z.B. Inzest angereichert ist, besonders im effektvollen Schluß überrascht. Kurzum: „Stimmen“ ist ein unauffälliges, kleines, unheimliches Filmchen. Mit David Hemmings, Gayle Hunnicut, Lynn Farleigh, Russell Lewis u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin