Franks Bewertung

starstar / 2

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

In einer abgebrannten Lagerhalle entdeckt Museumsassistent Pimm eine jahrhunderte alte Statue mit hebräischen Schriftzeichen. Ein Jude identifiziert die Statue als der berühmte Golem aus dem Prag des 16. Jahrhunderts. Pimm macht sich den Golem zu seinem Untertan, um mit ihm berufliche Konkurrenten auszuschalten. Doch Pimm ist der Macht, die von dem Golem ausgeht, nicht gewachsen…

„Der Golem lebt“ ist eine völlig untypische britische Horrorkomödie, die auffallend intensiv nach dem Markt für US-Camp-Movies schielt und damit mehr als albern geworden ist. Die Handlung ist recht schwerfällig und wirkt heutzutage in vieler Hinsicht altbacken. Selbst die krampfhaft bemühten Verweise auf Hitchcocks „Psycho“ (Pimm lebt mit seiner Mutter, einer mumifizierten Leiche, unter einem Dach!) sind deplaziert und lassen Leders Film ziemlich schlecht aussehen. So ist es auch nicht weiter verwunderlich, daß „Der Golem lebt“ erst 1996 hierzulande seine Erstaufführung erfuhr. Mit Roddy McDowall, Jill Haworth, Paul Maxwell, Ernest Clark u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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