Franks Bewertung

starstarstar / 3

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Amsterdam. Nils Janssen bereitet sich auf seine Examensprüfung vor. Durch ein Loch in der Wand gewinnt er Einblicke in das Leben seines Nachbarn. Dieser bringt des öfteren Frauen mit nach Hause, setzt sie unter Drogen und vergeht sich an ihnen. Nils wird immer besessener von seinen Beobachtungen und entfremdet sich langsam seiner Freundin Miriam, einer Reporterin, die in einem Drogenmord recherchiert, der natürlich etwas mit den Vorkommnissen in der Nachbarwohnung zu tun hat.

Ähnlich wie in „Augen der Angst“ (allerdings nicht annähernd so virtuos) bestimmt das Motiv des Voyeurismus einen Großteil der Handlung dieses bizarren Psychothrillers, der durch seine düstere Stimmung einen verstörten Zuschauer in das negative Ende entläßt. Wenn man den Credits Glauben schenken darf, dann dürfte Co-Drehbuchautor Martin Scorsese für die Atmosphäre von „Besessen– Das Loch in der Wand“ verantwortlich sein, denn die Story weist die gleichen grimmigen Grundzüge auf, die auch in Scorseses ersten Filmen zu beobachten sind. Ein weiterer Pluspunkt geht an Bernard Herrman, der die enervierende Musik beigesteuert hat. Der Rest ist gutes Mittelmaß. Mit Alexandra Stewart, Dieter Geissler, Victoria Naelin, Marijike Boonstra u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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