Franks Bewertung

starstarstar / 4

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Das verwunschene Haus seiner Großeltern bringt der jungen Familie des Schriftstellers Roger Cobb nur Kummer: Sohnemann Jimmy verschwindet im Swimmingpool und aus den Wandschränken kommen Zombies und ähnliche Gestalten. Roger erkennt bald, daß viele Schreckgespenster etwas mit seinen bislang unverarbeiteten Erlebnissen während des Vietnamkrieges zu tun haben…

Ganz überraschend hat Sean S. Cunningham nach „Freitag der 13.“ einen weiteren wegweisenden Genrebeitrag geschaffen: Sein „House“ ist nämlich eine gelungene Mischung aus Humor und Horror, die wohl am ehesten den Geschmack des Publikums acht Jahre nach dem ersten Slashermovie trifft. Die tricktechnisch hervorragenden Sequenzen gehen weit über das übliche Blutvergießen hinaus und zeigen sehr viel Phantasie. Die Handlung ist comichaft aufgebaut, und die Darsteller agieren dementsprechend. Obwohl viel Witziges gereicht wird, verbleiben trotzdem einige beinharte Schocks, die den Zuschauer so richtig unerwartet erwischen. Unverständlicherweise ist „House“ auf Video um einige Dialogpassagen gekürzt worden. Im Kino war die deutsche Fassung noch komplett. Mit William Katt, George Wendt, Richard Moll, Kay Lenz u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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