Franks Bewertung

star / 2

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik ist Bestandteil der erstmalig in der SPLATTING IMAGE veröffentlichten Fortführung von "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Der Archäologe Dr. Campbell hat das Skelett eines gigantischen Dinosauriers ausgegraben und gleichzeitig ein paar Spuren außerirdischen Lebens entdeckt. Da paßt es doch irgendwie ganz gut, dass just in diesem Moment ein unbekanntes Raumschiff auf die Erde zusteuert und das Skelett mittels eines Traktorstrahls mit Fleisch und Blut auffüllt und wieder zum Leben erweckt. Die Militärs sind völlig aus dem Häuschen, denn der „Yonggary“, so nennt man das Urtier laut einer alten Legende, stapft sofort auf die nächste Stadt zu, um alles in Grund und Boden zu treten...

Mit Verwirrung nimmt der deutsche Zuschauer zur Kenntnis, dass das erwartete „Reptil“ des hiesigen Videoanbieters wohl doch eher in Richtung großes Urzeit-Monster abzielt und man auf Horror à la „Anaconda“ etc. lange warten kann. Dass das Ganze dann auch noch schnell als billige Mixtur aus „Godzilla“ und „Independence Day“ ausgemacht wird, ist sicherlich ebenso der Verdienst der Drehbuchautoren, die ihren Rundumklau wenig getarnt an den Mann gebracht haben. Und wenn man dann noch bedenkt, dass Regisseur Hyung Rae Shim, der in seiner koreanischen Heimat laut Presseheft „genre-erfahren“ ist, gerade mal dazu in der Lage war, die wirre Handlung mit einigen billig anmutenden CGI-Effekten und jeder Menge ober-albernen Actionszenen aufzupäppeln, dann freut man sich doch glatt auf das neueste „Big G“-Original (nein, nicht das von Sony Pictures), denn in Japan wird noch echter Trash-Charme geboten. Mit Dan Cashman, Bruce Cornwell, Dennis Howard, Matt Landers u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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