Eine Serie unheimlicher Morde erschüttert die Stadt. Die Polizei ist macht- und sogar sprachlos. Lediglich Franco Arno und Carlo Giodamo, zwei Reporter, von denen Franco sogar blind ist, versuchen, dem Täter auf die Spur zu kommen. Schnell findet man heraus, daß das ganze Treiben etwas mit den Forschungen eines Genlabors zu tun hat…
Dieser eher konventionelle Giallo-Krimi mit einigen wenigen eingeschobenen „Gruseleffekten“ ist zwar in der bekannten Handschrift Dario Argentos inszeniert, kann aber im Gegensatz zu seinen anderen Filmen nicht voll befriedigen. Mit Sicherheit liegt dies auch an der stark gekürzten deutschen Fassung, denn einige Handlungsfäden werden einfach fallengelassen, ohne wieder aufgenommen zu werden. Auch das sichtbar lustlose Script tut ein übriges. So trösten nur die wenigen tollen Kamerafahrten und die eingängige Musik über die inhaltslose und verwirrende Handlung hinweg. In Deutschland ist „Die neunschwänzige Katze“ als Edgar-Wallace-Film verbraten worden. Mit Karl Malden, James Franciscus, Catherine Spaak, Cinzia de Carolis u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin