Graf Dracula, der im Keller seines Schlosses in Oberbayern ruht, wird durch einige Fotografen, die für ein Sexmagazin Fotos schießen, gestört und somit geweckt. Zusammen mit seiner ebenfalls vampirischen Frau wandelt er durch die im Schloß befindliche Disco und sucht sich seine Opfer. Als ihm das Treiben der heutigen Jugend zu bunt wird, wandert er aus.
Oh mein Gott, Bram Stoker würde im Grab rotieren. Was der unbekannte Regisseur Carlo Ombra aus diesem klassischen Horrorstoff gemacht hat, spottet jeder Beschreibung. Dabei fängt das Ganze recht vielversprechend mit einer heißen Sado-Maso-Sequenz an, die sich dann aber als Film-im-Film-Gag entpuppt. Danach kommt jedoch nur noch Gefummel und Geknutsche auf der Alm, und somit versinkt der Film in den Niederungen plattester Sexklamotten. Die bescheuerte Handlung, die man noch großzügig als Nummernrevue der Nacktauftritte von Bea Fiedler bezeichnen könnte, bietet kaum Ansätze zur ironischen Aufarbeitung des Blutsaugerthemas und hält somit für den Fan des Genres nichts parat, was ihm die neunzigminütige Folter in Form dieses Zelluloid-Verschwendens erträglicher machen könnte. Mit Ralf Wolter, Betty Vergès, Bea Fiedler, Giacomi Rizzo u.a.
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