Franks Bewertung

starstarstarstar / 2

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Die magische Lampe des bösen Zauberers Sokura gerät auf der Insel Colossa in die Hände eines schrecklichen Zyklopen. Um den Abenteurer Sindbad (im Original: Sinbad) zu bewegen, nach Colossa zurückzukehren, verwandelt Sokura die hübsche Prinzessin Parisa in einen Däumling. Auf der Fahrt nach Colossa müssen Sindbad und seine Männer einige Abenteuer bestehen. Doch auch auf der Insel wartet kein Spaziergang auf sie: Der Zyklop ist wachsam, ein urzeitlicher Drachen bewacht eine Höhle, und hoch oben auf dem Berg wartet der Riesenvogel Roch auf die Seeleute…

Nathan Juran ist mit „Sindbads siebenter Reise“ einer der Klassiker des Fantasykinos gelungen. Die Handlung wird schnell vorangetrieben, immer unterstützt durch die aufpeitschende Musik Bernard Herrmans. Kernstück des Films sind jedoch die Auftritte der Fabeltiere und Monster. Einmal mehr ist es nämlich dem Effektezauberer Ray Harryhausen gelungen, mittels seines unter dem Namen Dynamation geführten Stop-Motion-Verfahrens diverse Fantasyfiguren zum Leben zu erwecken. Sei es nun ein Zyklop, ein Drache oder ein grausiger Riesenvogel. Es gibt nichts, was der Meister dieser Technik nicht realisieren kann. So ist „Sindbads siebente Reise“ eigentlich der erste „echte“ Sindbad-Film geworden, weil kaum mehr etwas der Phantasie des Zuschauers überlassen bleibt. Und wenn dann noch der Held mit einem zum Leben erweckten Skelett kämpfen muß, gibt es sogar ein wenig Gänsehaut. Ergebnis: Ein Märchen nicht nur für Kinder. Mit Kerwin Mathews, Kathryn Grant, Richard Eyer, Torin Thatcher u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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