Franks Bewertung

starstarstar / 5

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Als Professor Julian Fuchs, der Leiter einer englischen Forschungstruppe das Grabmal der altägyptischen Königin Tara entdeckt und die abgeschlagene Hand einer Mumie mit nach Hause bringt (warum auch nicht?!), ahnt er noch nicht, daß ab diesem Moment seine Tochter Margaret vom Geist Taras besessen sein wird. Unerklärlich Dinge geschehen im Hause von Professor Fuchs…

Im Gegensatz zu „Das Erwachen der Sphinx“, der ebenso den Roman „Die sieben Finger des Todes“ von Bram Stoker zur Vorlage hatte, ist Seth Holts Streifen atmosphärisch viel, viel dichter und erzählerisch weitaus spannender. Der Versuch, dem angestaubten Mumienthema einige interessante Splatter-Neuigkeiten unterzujubeln, ist durchaus gelungen, was dann auch zur Folge hat, daß die blutigen Effekte oft und gerne wiederholt werden. Ansonsten ist „Das Grab der blutigen Mumie“, der in gewohnter Hammer-Qualität solide gearbeitet ist, ganz auf die vollbusige Hauptdarstellerin zugeschnitten. Seth Holt verstarb während der letzten Drehtage, und der Film wurde von Hammer-Produzent Michael Carreras fertiggestellt. Mit Andrew Keir, Valerie Leon, James Villiers, Hugh Burden u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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