Franks Bewertung

starstarstarstar / 5

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Kate und Phil erwarten Nachwuchs. Um dem Arbeitsanfall gerecht zu werden, stellen die beiden ein Kindermädchen ein. Doch die vermeintlich liebenswerte Camilla ist nicht nur eine gütige Babysitterin, sondern auch eine Druidin, die einem uralten Kult angehört. Die Mitglieder dieses Kultes sind mit bösen Geistern im Bunde, die ständig Kinderopfer fordern. Ein Nachbar beobachtet Camilla eines Nachts bei einem heidnischen Ritual an einem gespenstischen Baum. Kann das Kind von Kate und Phil noch gerettet werden?

William Friedkin bewegt sich seit „Der Exorzist“ (1973) das erste Mal wieder auf dem Boden des Phantastischen Films, und es ist ihm gelungen, wieder einen Stoff zu finden, der den Zuschauer bis zum Schluß unter Spannung hält. Völlig abgekehrt von der modischen Schlitzer-Thematik wird hier eine fantasievolle Geschichte erzählt, die von unheimlichen Bäumen, bösen Druiden und der Angst der Eltern vor dem Tod des geliebten Kindes erzählt. Ähnlich wie bei seinem „Rampage“ schockiert William Friedkin auch hier mit drastischen Schockbildern, die dem ahnungslosen Zuschauer um die Ohren geklatscht werden. Hierbei findet man Blut-Effekte, die man in einem solchen, für den Erwachsenen-Markt produzierten Film nicht erwartet hätte. Zum Schluß wird es besonders derbe, wenn der Vater dem bösen Baum mit der Kettensäge zu Leibe rückt. Fazit: „Das Kindermädchen“ ist ein intelligentes, spannendes Märchen, welches fernab jeglicher Teenager-Pickel-Thematik zu unterhalten versteht. Mit Jenny Seagrove, Carey Lowell, Dwier Brown u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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