Der durch seine unterdrückte Alkoholabhängigkeit in seiner Kreativität gehemmte Schriftsteller Luke Sinclair zieht sich in das Kaff Kealer's Point in Maine zurück, um dort an seinem neuen Roman zu schreiben. Zur selben Zeit ereignen sich in unmittelbarer Umgebung ein paar Frauenmorde, die exakt nach den Mustern Sinclairs letzten Buches ablaufen. Die Ermittlerin Sonya Letterman kommt direkt aus Boston, um die Fälle zu untersuchen und steigt im selben Hotel wie Sinclair ab, denn dieser scheint höchst verdächtig...
"Die Handschrift des Killers" ist ein routiniert gemachter und solide gespielter Psychothriller, der zu den vielen, vielen Bastardkindern von "Das Schweigen der Lämmer" gehört – nicht mehr, aber auch nicht weniger. Die Handlung ist zwar altbekannt, und dennoch hat es John Bradshaw verstanden, ihr noch ein paar neue Wendungen hinzuzufügen, so dass sich selbst ein Alles-Seher durchschnittlich gut unterhalten fühlt. Trotzdem sollte man nicht mit zu vielen Erwartungen an "Die Handschrift des Killers" herangehen, denn immerhin gereicht das Ganze kaum zu einem Highlight des Genres. Mit Chris Sarandon, Catherine Mary Stuart, Vlasta Vrana, Joanna Noyes u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin