Ahnungslos bezieht der Reporter Joe Weber mit seinem Sohn Jeremy das Haus einer verstorbenen Tante in Jerusalem’s Lot, Maine. Das verschlafene Nest ist ein einziger Hort von Vampiren, die dort eine eigene Gesellschaft gegründet haben. Bis hinauf zum Bürgerneister sind alle Bewohner Blutsauger. Anfangs werden Joe und Jeremy von den Nachtgeschöpfen akzeptiert und verschont, doch da taucht Van Meer, ein alter Nazijäger, auf, der sich jetzt auf Vampire spezialisiert hat…
Larry Cohen ist mit dieser Quasi-Fortsetzung zu Tobe Hoopers „Brennen muß Salem“ ein großartiger und hübsch ironischer Beitrag zum Subgenre der Blutsauger gelungen, der sich durch seine augenzwinkernde Inszenierung wohltuend vom ernsten Rest abhebt. Die Tricksequenzen sind gut und können dem Vergleich mit dem Vorläufer standhalten (einzige Ausnahme: Die verunglückte Barlow-Maske aus Teil 1). Interessante Darsteller wie z.B. Regieveteran Samuel Fuller als besagter Nazi-Jäger runden den positiven Gesamteindruck dieses B-Pictures ab. Die Grundidee Cohens, daß sich die Vampire domestizieren und nicht mehr von Menschenblut leben wollen, ist Jahre später in „Sundown– Rückzug der Vampire“ nochmals aufgenommen worden. „Salem II– Die Rückkehr“ ist ein Film, der nicht nur eingefleischten Cohen-Fans gefallen dürfte. Die unter dem Alternativtitel „Stadt der Vampire“ ausgestrahlte Fernsehfassung ist geschnitten. Des weiteren mit Michael Moriarty, Ricky Addison Reed, Andrew Dugan u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin