Stan lebt mit drei Freunden zurückgezogen in den verschneiten Bergen des amerikanischen Mittelwestens. Die Idylle wird jäh unterbrochen, als sie über Funk hören, daß eine außerirdische Intelligenz die Erde zu besetzen droht. Die vier wollen fliehen, doch jeglicher Versuch scheitert, weil die unsichtbaren Invasoren bereits die Berghütte umzingelt haben. Gibt es eine Rettung für die Menschheit?
Bill Rebane, der uns den unvergeßlichen „Rana– Hüter des blutigen Schatzes“ gebracht hat, läßt in seinem jetzt als TV-Premiere vorliegenden Frühwerk sämtlichen Motiven des 50er-Jahre-Science-Fiction-Kinos freien Lauf und bastelt einen Low-Budget-Streifen zusammen, der so richtig etwas für den cineastischen Feinschmecker ist: Es gibt geklaute Musik (ratet woher?), platt chargierende Laien-Darsteller, faustgroße Löcher im Drehbuch und ständig Langeweile. Um ja die Produktionskosten so gering wie möglich zu halten, spielt der Film fast nur in freier Natur oder in besagter Blockhütte. Für die Kostüme der Aliens brauchte man auch keinen Dollar auszugeben, denn die Invasoren sind schlauerweise unsichtbar. Das abstinkende Ende mit der penetranten Adam-und-Eva-Thematik der letzten Menschen auf Erden setzt „Invasion aus der Tiefe“ die Krone auf. Mit Nick Holt, Paul Bentzen, Debbie Pick, Robert Arkens u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin