Im Jahr 2022 wird Ex-Soldat John Robbins wegen Mordes an einem Vorgesetzten auf die als ausbruchssicher geltende Gefängnisinsel Absolom gebracht. Nachdem er der Folter durch den sadistischen Gefängnisdirektor widersteht, schmeißt dieser ihn kurzerhand in der Wildnis ’raus, in der Hoffnung, daß Robbins bald vor die Hunde geht. Doch dieser kann sich bis zu den „Insidern“ durchschlagen, einer Gruppe von Gefangenen, die versuchen, eine Zivilisation aufzubauen. Ihre Gegner sind die „Outsider“– degenerierte Totschläger unter der Führung des brutalen Marek.
Streckenweise erinnert der großbudgetierte „Flucht aus Absolom“ an Robert Clouses „The Ultimate Warrior“, nur eben, daß der postatomare Background fehlt. Als Action-Adventure ist Martin Campbells Film ganz ok, als Science-Fiction-Streifen aber ebenso einfallslos wie Stuart Gordons „Fortress– Die Festung“, von dem er auch einiges abbekommen hat. Brutalitäten und Gore-Effekte bewegen sich ganz auf dem Mainstream-Level, für dessen Markt „Flucht aus Absolom“ letztendlich von Gale Anne Hurd produziert wurde. Auf Video Pan-Scan, auf Laserdisc letterboxed (2,2:1). Mit Ray Liotta, Lance Henriksen, Stuart Wilson, Kevin Dillon u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin