In einem texanischen Kleinstadtkino kommt es zu einer unheimlichen Mordserie. Steckt etwa der derangierte Filmvorführer Noah Webster dahinter, der für seine heimliche Liebe zu Filmstar Jean Harlow sogar eine Art Schrein hinter der Leinwand gebaut hat? Als auch noch die Tochter des Schuhhändlers, die große Ähnlichkeit mit der Harlow hat, entführt wird, richtig sich das Augenmerk der Cops auf Webster.
Dieses Billigprodukt versucht, die klassische Geschichte des „Phantom der Oper“ mittels modischer Erneuerungen (Oper = Kino) und einiger mehr auf Ekel ausgerichteter Schocks neu an den Mann zu bringen. Diesem Vorhaben steht jedoch die technische Unbedarftheit des Regisseurs, verbunden mit dem fehlenden Gespür für die Story, entgegen. Zudem agieren die namen- und gesichtslosen Darsteller dermaßen unglaubwürdig und gelangweilt, so daß „Blood Theatre“ einfach nur schlecht und zum Abhaken ist. Alternativtitel: „The Meat-Eater“ und „Bluttheater“. Mit Arch Joboulian, Joe Marmo, Dianne Davis, Peter M. Spitzer u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin