Franks Bewertung

starstarstar / 1

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik ist Bestandteil der erstmalig in der SPLATTING IMAGE veröffentlichten Fortführung von "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Der Toymaker, ein durchgeknallter Videospielprogrammierer, will mit Hilfe seiner Erfindungen die Kinder der Welt in die Cyberzone locken. Um dies zu verhindern, schickt man Juni Cortez in das Videospiel hinein, damit er sich durch die verschiedenen Levels kämpft, um schlußendlich das Spiel neu – also für gute Zwecke – zu booten. Als das alles nicht so klappt, kommen die Riesen-Roboter aus der virtuellen Welt in die Realität hinüber...

Hey, Leute: nicht gleich meckern. Auch wenn einer meint, daß Filme wie „Spy Kids“ doch offenbar nichts in DIE ANGST SITZT NEBEN DIR zu suchen hätten, dem sei gesagt, daß Robert Rodriguez in seiner Kiddie-Trilogie so manches phantastische Element aus dem Horrorfilm verarbeitet hat! Schaut man sich beispielsweise nur mal Teil zwei an, so findet man vieles wieder, was von „Graf Zaroff“ über „Jurassic Park“ bis hin zum lieben George A. Romero reicht, und bei Teil drei gibt es jede Menge „Matrix“ für Jüngere. Also, passt das nun? Die Trilogie ist insgesamt betrachtet recht gut gelungen, auf jeden Fall hat man mit irren Tricks und knalle-bunten Dekorationen nicht gespart. Flott geht es auf der Handlungsebene zu und die Handschrift von Robert Rodriguez ist unverkennbar. Nur in „Spy Kids 3-D: Game Over“ hat man das Gefühl, daß man unbedingt mittels der Technik noch eins draufgeben mußte und dadurch eigentlich den Film nur verwässert hat. In der gesamten Trilogie sind sehenswerte Nebendarsteller zu finden, deren frisches Spiel in solch unerstem Ambiente überrascht. Ironie, ich hör Dir trapsen. Alle drei Teile sind auf DVD 16:9. Teil drei (Alternativtitel: „Mission 3-D: Game Over“) ist sogar wahlweise 3-D oder flach zu betrachten. In allen drei Teilen spielen mit: Antonio Banderas, Carla Gugino, Alexa Vega, Daryl Sabara u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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