In einem seit mehr als 50 Jahren leerstehenden Krankenhausgebäude richten ein paar Studenten eine Art Hausbesetzer-WG ein. Im Keller des Hauses taucht ein gewisser Robert auf, der sich mit der Entschlüsselung dämonischer Zeichen beschäftigt, denn der "Shrieker", ein Reisender zwischen dem Dies- und dem Jenseits, schleicht durch das alte Gemäuer. Das alternative Wohnprojekt nimmt ein blutiges Ende, weil der "Shrieker" seine alljährigen fünf Opfer einfordert...
Nur mit viel, viel Wohlwollen ist es möglich, diese Produktion aus dem Hause Charles Bands bis zum Ende der extrem kurzen Laufzeit durchzustehen, denn "Shrieker – Die Fratze des Todes" gehört zu jenen dummen Horrorfilmen, die den Bodensatz des Genres bilden. Auf eine ordentliche Geschichte wird genauso verzichtet wie auf einen eigenen Stil, so daß die Bilder und Motive hier mit denen aus anderen Billigstreifen uneingeschränkt austauschbar sind. A bisserl Gore ist als fade Würze darübergestreut und soll den jugendlichen Video-User bei der Stange halten. Weitaus ehrlicher und weitaus unterhaltsamer waren da die alten B-Movies von Roger Corman und Co. Ach ja, David DeCoteaus Spezi J. R. Bookwalter durfte hier den Schnitt besorgen. Er hätte es auch sein lassen können! Auf Video cropped. Mit Tanya Dempsey, Jamie Gannon, Parry Allen, Alison Cuffe u.a.
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