Franks Bewertung

starstarstar / 5

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik ist Bestandteil der erstmalig in der SPLATTING IMAGE veröffentlichten Fortführung von "Die Angst sitzt neben Dir"


443 Mal gelesen

Review

von Frank Trebbin

Eine namenlose Prostituierte aus Downtown L.A. ist ein Vampir, der sich seine Opfer unter den Freiern der Stadt sucht. Für die Polizei ist sie schlicht der "City Slasher". Ihr nächster Kunde ist allerdings selbst ein Blutsauger, der sich als der smarte Dallas vorstellt, der seit Jahren mit der Clique um Graf Dracula im Clinch liegt. Dallas führt die "City Slasher"-Mörderin in die High Society der Vampire ein. Zur selben Zeit heuert Dr. Van Helsing eine Horde halbkrimineller Ghettojungs an und bildet sie zu Vampirjägern aus...

Na sieh mal einer an: Die Geschichte von "My Fair Lady" kann man also auch als Horrorkomödie verarbeiten. Richard Elfman, dessen bekannterer Bruder Danny hier die Musik beisteuern konnte, hat die ebenso von "Nikita" inspirierte Story ganz im Zeichen hochgeistiger MTV-Sehkultur inszeniert und einen Schnitt-Stakkato geschaffen, der recht gewöhnungsbedürftig ist. Auch der schwarze Humor, der an jeder Ecke von "Revenant" durchlugt, ist sicherlich nicht jedermanns Sache, denn manches gleitet allzu schnell in Richtung Klamauk ab, so daß dabei die F/X-Arbeit von Rick Baker regelrecht in den Hintergrund gerät. Insgesamt besehen ist "Revenant" nicht unbedingt der große Wurf im Genre (*** knapp erreicht), denn mir ist das Ganze zu billig und zu unernst geraten. Mit Casper van Dien, Rod Steiger, Kim Cattrall, Udo Kier u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

Details
Ähnliche Filme