Franks Bewertung

starstarstar / 7

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik ist Bestandteil der erstmalig in der SPLATTING IMAGE veröffentlichten Fortführung von "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Die Besatzung des Bergungsschleppers "Sea Star" findet mitten im Auge eines Taifuns das russische Forschungsschiff "Volkov", das einst als irdische Kontaktstation zur MIR diente. Und genau von dort aus ist eine außerirdische Lebensform auf das Schiff gelangt, die sich als bio-mechanische Androidenform manifestiert hat. "Sea Star"-Captain Everton und seine Leute, die schon einen fetten Bergungslohn gewittert haben, müssen auf der "Volkov" ums nackte Überleben kämpfen...

Es ist schon merkwürdig, wie antiseptisch so manche Big-Budget-Produktionen wirken kann. In "Virus", dem Regiedebüt von Special-Effects-Oscar-Preisträger John Bruno (für "The Abyss"), fühlt man sich selbst als wohlwollendster Zuschauer wie eine Handvoll Bytes, die durch einen Drehbuchcomputer gejagt werden. Trotz einer flotten Handlung, vielen, vielen gorigen Make-Up-Effekten und einer Handvoll versierter Schauspieler, die allerdings zu Stichwortgebern zwischen den Tricksequenzen degradiert worden sind, will da nämlich partout keine Stimmung aufkommen und so wartet man sehnsüchtig darauf, daß die dünne Geschichte endlich dem Ende zueilt. In den kruden, perfekt gemachten Mensch-Maschine-Kreationen erinnert "Virus" unzweifelhaft an ein japanisches Anime-Movie. Auf Video (1,8:1) und DVD (2,2:1) cropped (normal: 2,35:1). Mit Jamie Lee Curtis, William Baldwin, Donald Sutherland, Joanna Pacula u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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