Der amerikanische Parapsychologe John Holden kommt nach London, um sich mit Professor Harrington auszutauschen, der einer Satanssekte auf der Spur ist. Harrington ist jedoch einem merkwürdigen Unfall zum Opfer gefallen. Zusammen mit der Nichte Harringtons sucht John Holden die Bekanntschaft von Julian Karswell, dem angeblichen Führer der Satanisten. Dieser entpuppt sich wirklich als ein Vertrauter des Bösen und steckt Holden ein magisches Pergament zu, das einen Dämon herbeilockt…
Altmeister Jacques Tourneur scheitert hier weniger an der abstrusen Geschichte als an den Wünschen seiner Produzenten, den Dämon möglichst schnell und deutlich im Bild zu zeigen. Das erste Auftauchen des Monstrums nach nur wenigen Filmmetern, eingeleitet durch viel lautes Brimborium, zerstört dann auch jeglichen Ansatz von Stimmung, die Tourneur krampfhaft aufzubauen versucht. Wenn dann noch eine alberne Séance gezeigt wird, entgleitet „Der Fluch der Dämonen“ ganz der Ernsthaftigkeit. Auch wirkt der Held –schließlich ist er Parapsychologe– sehr unglaubwürdig, stempelt er doch Karswell ständig als harmlosen Spinner ab. Dank der intensiven Schwarzweiß-Fotografie sieht man jedoch gerne über einige inhaltliche Patzer hinweg und läßt sich mehr oder minder anspruchslos berieseln. Mit Dana Andrews, Peggy Cummings, Niall McGinnis, Maurice Denham u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin