Franks Bewertung

starstarstar / 1

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Der Wissenschaftler Jim Grayam hat sich in Lorrie, die Frau seines Chefs Cort Benson verliebt. Als der gehörnte Ehemann dahinterkommt, entspinnt dieser eine Intrige, um seinen Nebenbuhler in den Wahnsinn zu treiben. Jim nutzt die Gunst der Stunde, mimt auch erfolgreich den Irren und bringt Cort Benson um. Pech nur, daß man ihn lebenslänglich in die Klapsmühle steckt.

William Conrad, den Vielsehern besser als dicker TV-Detektiv Cannon bekannt, wandelt auf den Spuren Alfred Hitchcocks, denn „Das teuflische Spiel“ ist ein spannender Psychokrimi, der von der Angst der Protagonisten vor dem eigenen Ich handelt. Die Dreiecksgeschichte ist mit einer gehörigen Portion gesellschaftlich gedecktem Sadismus (z.B. Kindesentzug) angereichert, was ihn zu einem düsteren Thriller werden läßt. Von den perfiden Kniffen und Drehungen her diente „Das teuflische Spiel“ mit Sicherheit als Vorlage für „Eiskalte Leidenschaft“, der auch die Simulation einer Geisteskrankheit in den Mittelpunkt der Geschichte stellt. Im TV letterboxed (1,77:1). Mit Jeff Hunter, Anne Francis, Viveca Lindford, Dana Andrews u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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