Die junge Julie hat einen Job als Babysitter angenommen. Mitten in der Nacht wird sie von einem Fremden an der Haustür belästigt und abgelenkt. In der Zwischenzeit verschwinden die ihrer Obhut übertragenen Kinder auf geheimnisvolle Weise. Das Verbrechen wird nie aufgeklärt, und sogar fünf Jahre später leidet Julie immer noch darunter. Als sie sich erneut verfolgt fühlt, wendet sich Julie an die Universitätspsychologin Jill, die vor Jahren ein ähnlich einschneidendes Erlebnis hatte. Zusammen mit dem Ex-Bullen John versuchen die beiden Frauen, die Tat von damals aufzuklären…
Nicht nur der Originaltitel weist auf eine Fortsetzung zu „Das Grauen kommt um Zehn“ hin, sondern auch die Wahl der Hauptdarsteller. Fred Walton, der hier wiederum für Regie und Drehbuch verantwortlich ist, läßt die Handlung zwischen Remake und echtem Sequel einpendeln und liefert ein paar der spannendsten Momente, die das Genre seit langem gesehen hat. Wie Walton hier das Publikum ohne großen technischen Aufwand erschaudern läßt (z. B. im fünfundzwanzigminütigen(!) Prolog), ist schon sehr beachtlich. „Stimme der Dunkelheit“ wird somit zu einem der seltenen Fälle, bei denen der zweite besser als der erste Teil ist. Fazit: Fred Waltons Film ist ein kleines unscheinbares Juwel unter den faden Horrorthrillern heutiger Tage. Mit Jill Scoelen, Carol Kane, Charles Durning u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin