Franks Bewertung

starstarstar / 4

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Jason, ein nicht mehr ganz junger Student, stößt bei seiner Suche nach Unterkunft auf einen Schlafwagen, der nach einem Zugunglück ausrangiert wurde und nun auf dem Grundstück einer merkwürdigen alten Frau steht. Nachdem sich Jason häuslich eingerichtet hat, beginnt es, im Abteil zu spuken. Ein mörderisches Sofa, das seine Opfer verschlingt, taucht auf und Jason muß erkennen, daß der ausrangierte Wagen vom Geist eines ermordeten Lokführers heimgesucht wird.

Obwohl „Sleeping Car“ im altbekannten College-Milieu spielt, muß man hier auf die üblichen Sex-und-Gags-Nebenhandlungen verzichten. Zudem verkörpert David Naughton, der schon zehn Jahre vorher in „American Werewolf“ einen Studenten spielte, mehr einen Typ, der bereits seine pubertäre Phase hinter sich gelassen hat. Dennoch ist die deutsche Synchronisation zwanghaft auf Witz und Kalauer ausgerichtet. Der Grundplot um den von einer bösen Seele beherrschten Schlafwagen ist der beste „Poltergeist“-Klau der Saison. Leider plätschert die Handlung in den ersten sechzig Minuten nur mäßig dahin, so daß von Spannung keine Rede sein kann. Dafür entschädigt aber das voller Effekte steckende Ende. John Carl Buechler, F/X-Maestro des Streifens, verkörpert übrigens den bösen Geist. Des weiteren mit Judie Aronson, Jeff Conway, Kevin McCarthy u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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