Elliot Wade zieht mit seiner Familie nach Mexiko, weil er dort eine Puppenfabrik gekauft hat. Neben dem Anwesen finden archäologische Ausgrabungen statt, die zur Folge haben, daß eine unheimliche Kraft aus dem Jenseits in die Puppen von Wades Firma wandert. Tochter Jessica greift sich eine der Puppen und ist fortan von einem uralten Fluch besessen. Als ihre Mutter sie von der Puppe trennen will, werden auch die anderen Exemplare zu mörderischen Bestien…
Dieser nicht unflott inszenierte „Chucky“-Abklatsch verbindet einige Motive aus „Das Omen“ mit denen des modernen Stalk’n-Slash-Kinos. Bemerkenswert dabei ist, daß Szenen mit kirchlichem Charakter (Blicke auf Kreuze, Priester und Betende) überbetont werden. Ansonsten geht Maria Lease, von der auch das Drehbuch stammt, die Sache ganz ordentlich an, denn „Dolly Dearest - Die Brut des Satans“ ist nämlich solide Genre-Unterhaltung für den wenig verwöhnten Mainstream-Kunden. Die Tricks um die zum Leben erweckten Puppen sind gut gelungen. Mit Denise Crosby, Sam Bottoms, Rip Torn, Candy Hutson u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin