Ein Gangster haut den Rest seiner Bande und seine japanische Geliebte übers Ohr und flüchtet mit der Beute des letzten Raubzuges. Die Frau läßt sich das nicht gefallen und verfolgt den Mann von Japan über Thailand bis nach Spanien. Dort liefert sie sich mit ihm ein Feuergefecht, bei dem der Gangster verletzt wird. Der wird jedoch von einer merkwürdigen Familie gerettet, dessen Mitglieder sich als Kannibalen entpuppen…
Jacinto Molina (alias Paul Naschy) arbeitet diesmal international, denn dieser inhaltlich recht wüste Einstieg in die zu Beginn der 80er Jahre grassierende Kannibalen-/Zombiefilm-Welle ist die erste spanisch-japanische Coproduktion überhaupt. „Human Beasts“ beginnt wie ein stinknormaler billiger Actionfilm, mausert sich aber im Verlauf der weiteren Handlung (jedoch erst sehr spät) zu einem Horrorbeitrag, der vor allem durch die formelmäßig eingesetzten Goreszenen auffällt. Die dabei verwendeten Spezialeffekte und auch die sonstige Technik (Kamera etc.) erreichen gerade mal so Mittelmaß. Mit Paul Naschy, Eiko Nagashima, Lautaro Murua, Silvia Aguilar u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin