Der Gangster Jack Surnett wird während einer Schießerei mit der Polizei schwer am Kopf getroffen. Seine Kumpels schleppen ihn zu einem Arzt, der erklärt, daß in diesem Fall nur eine Gehirntransplantation helfen kann. Gesagt, getan. Nachdem man einen geeigneten „Spender“ gefunden hat, wird Jack operiert. Doch irgendetwas scheint schiefgelaufen zu sein, denn Jack ist zum herumirrenden Maniac geworden…
Diese illustre Mischung aus Horror- und Kriminalmotiven ist ziemlich einfältig inszeniert und von den unbeholfenen Darstellern hölzern umgesetzt worden (Paul Naschy natürlich eingeschlossen). Das wäre ja eigentlich eine gute Voraussetzung für einen unterhaltsamen Trash-Film geworden, doch weil sich Juan Fortuny bei seiner Arbeit zu ernst genommen hat, versinkt „Crimson– The Colour of Terror“ recht schnell in der Masse ähnlich schlechter Genrebeiträge, denen auch die selbstkritische, ironische Distanz zum Gezeigten fehlt. Das Ganze ist dann noch ziemlich langweilig und unspektakulär, so daß man nicht böse darüber ist, daß Fortunys Film bisher noch nicht nach Deutschland gekommen ist. Die UK-Fassung ist leicht geschnitten. Mit Paul Naschy, Sylvia Solar, Oliver Matthews, Evelyn Palmer u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin