Eine englische Familie des Landadels wird von einem grausamen Fluch eingeholt: Die jüngste Tochter ist ein Opfer des Leibhaftigen geworden und ist von ihm besessen. Eine schreckliche Todesserie unter ihren Verwandten setzt ein. Da wird es dem Vater zu bunt und er engagiert einen Exorzisten…
Schnell, schnell, schnell wurde diese Billigkopie von William Friedkins „Der Exorzist“ aus den spanischen Filmstudios gejagt, um sich mit Amando de Ossorios „Der Exorzist und die Kindhexe“ einen Wettlauf an den Kinokassen zu liefern. Juan Bosch hat zwar mit Paul Naschy, der unter seinem richtigen Namen Jacinto Molina das Drehbuch verfaßte, und Maria Perschy zwei kassenträchtige Mittelmeer-Stars zu bieten, kann aber mit seiner recht lustlosen Leistung als Regisseur nicht überzeugen. Auch die „Unfälle“ bzw. Morde fallen recht blutleer aus, so daß sich der geneigte Zuschauer nur an dem in rauhen Massen vorhandenen unfreiwilligen Humor hochziehen kann. Ach übrigens: Auch an der Kinokasse unterlag „Exorcism“. Mit Paul Naschy, Maria Perschy, Maria Kosti, Grace Mills u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin