Adam Vance ist von seiner Freundin enttäuscht und sucht deshalb im Internet nach einem erotischen Abenteuer. Dieses findet er auch in der Chat-Bekanntschaft namens Angel, ohne jedoch zu ahnen, dass seine Online-Geliebte eine psychopathische Furie ist, die mit dem Messer unterm Kopfkissen schläft. Als Angel Adam erpreßt, trifft er sich mit ihr, findet aber nur Angels Leiche vor. Zusammen mit einem Freund läßt er die Tote verschwinden. Von nun an beginnt der Ärger so richtig...
Wenn man auf die Besetzungsliste blickt und C. Thomas Howell entdeckt, ahnt man bereits, dass einen nur wieder eines jener ach so typischen B-Movies erwartet, die da über Gebühr mit Sex aufgepäppelt sind. Und so kommt es anfangs bei „net.g@mes“ auch tatsächlich: ein „Eine verhängnisvolle Affäre“-Verschnitt mit Internetanschluß. Die Hochglanzinszenierung von Erotik kippt jedoch überraschenderweise ab der Mitte der Handlung in einen zünftige Thriller-Mixtur um, die mit einigen Wendungen aufwartet und bei der man sich durchaus angemessen unterhalten fühlt. Andrew Van Slee gelingt es sogar, die üblichen Stalk’n-Slash-Motive mit einer Art Hitchcockschen Spannung, bei der man mit dem ahnungslosen Opfer Adam mitfiebert, zu verbinden. Des weiteren mit Lala Sloatman, Samuel Ball, Monique DeMers u.a.
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