Franks Bewertung

starstarstarstar / 6

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

1957. Nicht unweit einer US-Kleinstadt landet eine geheimnisvolle Kiste mit „Creeps“, einer außerirdischen Art von Wurm-Parasiten. Diese nisten sich in einem menschlichen Wirtskörper ein, der glücklicherweise aber eingefroren werden kann. 1986 wird dieser allerdings aufgetaut und die Creeps können sich vermehren. Ekligste Angelegenheit dabei ist, daß sie ihre Wirtskörper irgendwann zum Zerplatzen bringen. Der desillusionierte Cop Ray Cameron und der schüchterne Student Chris Romero machen sich auf die Suche nach dem Nest der Brut. Sie finden heraus, daß die Creeps mit Feuer zu vernichten sind…

Don Siegels „Die Dämonischen“ trifft auf David Cronenbergs „Parasitenmörder“ und George A. Romeros „Zombie“. Dieses gut gelungene Zitatenspiel mit den modernen Klassikern des Horrorfilms spiegelt sich nicht nur in den Namen der Filmfiguren wieder, sondern beherrscht auch ein Großteil der Motivauswahl, der Kameraeinstellungen und der Musik. Dank einer soliden und auffallend sicheren Regiearbeit des 26jährigen Debutanten Dekker ist „Die Nacht der Creeps“ allerdings nicht nur für Freunde versteckter Inside-Jokes ein Vergnügen. Das Spiel mit dem Schrecken ist auch für Einsteiger bestens geeignet, denn Humor, Angst und profane Banalität werden zu einem intelligenten Ganzen vereint. Die deutsche Fassung ist, damit eine Freigabe ab 16 Jahren erreicht wird, um ca. eine Minute geschnitten worden. Es gibt aber auch noch eine Extended-Version von „Die Nacht der Creeps“, die im holländischen Pay-TV gelaufen ist. Diese Version ist sogar noch länger als die offizielle US-Fassung! Mit Tom Atkins, Jason Lively, Steve Marshall, Jill Whitlow u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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