Vor dreizig Jahren hat Anthony einen Unfall verschuldet, bei dem seine geliebte Ballerina Swetlana schwer verletzt wurde. Seitdem ist der ehemalige Broadwaystar an den Rollstuhl gefesselt und führt zusammen mit Anthony in Sankt Petersburg eine Tanz-Akademie. Als sich die begabte und dazu noch hübsche Jessica dort vorstellt, ist Anthony hin und her gerissen. Dann beginnt eine grausame Mordserie unter den Schülerinnen…
The same old Story. In diesem „Murder Rock“-Verschnitt geht es in erster Linie darum, wer sich hinter der billig wirkenden Maske der Madame Tanzlehrerin befindet. Na, wer wohl? Erst danach kommt man dazu, diesen russisch angehauchten Giallo (sprich: „Gialloreskovich“) als die Kuriosität zu erkennen, die er nun mal ist: Von dem Israeli Menahem Golan mit amerikanischen Geldern wird an sowjetischen Originalschauplätzen eine Geschichte verfilmt, die die Italiener bereits vor -zig Jahren durchgehechelt haben. Das ist Exploitation. Da das Ganze jedoch recht Mainstream-gefällig geworden ist, geht „House of Pain“ schon irgendwie in Ordnung. Mit Robert Englund, Michelle Zeitlin, Marianna Moen, Julene Renee u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin