Unter einem Wald namens Brocéliande in der Bretagne befindet sich ein uralter Opferplatz der keltischen Druiden. Hier buddelt die Archäologiestudentin Chloé zusammen mit anderen nach wertvollen Kultgegenständen, die man natürlich auch prompt findet. Als dann aber Chloé Zeugin von grausamen Morden wird, die alle darauf hinweisen, daß irgendjemand am Samain-Tag (= Halloween) einen uralten Kriegsdämon auferstehen lassen will, ahnt sie bereits, daß an ihrer ehrwürdigen Universität ein Geheimbund am werkeln ist...
„Pakt der Druiden“ (der deutsche Titel scheint in Anlehung an den Erfolg von „Der Pakt der Wölfe“ gewählt zu sein) ist ein sorgsam produzierter französischer Horrorfilm, der die üblichen Schock-Muster von US-Vorbildern wie z. B. „Scream“ wiederholt, einen Handlungs-Copycat zu „Anatomie“ abliefert (Campus, Geheimbund) und mit unglaubwürdigen Matial-Arts-Einlagen stellenweise echt abnervt. Man sieht also, daß Doug Headline (wie auch immer der Herr Regisseur wirklich heißen mag) keine eigenen Wege beschritten hat. Ungleich ordentlicher ist da das Dämonen-Make-Up geraten, welches „Pakt der Druiden“ insgesamt betrachtet immerhin noch zu einem kleinen, wenn auch platten Vergnügen macht. Die FSK-Freigabe ist nicht ganz nachvollziehbar. Auf DVD letterboxed (2,35:1). Mit Elsa Kikoine, Cylia Malki, Alice Taglioni, Mathieu Simonet u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin