Die attraktive Janet ist Lehrerin an der Ravencroft Reform School, einem Freigängerheim für schwererziehbare Mädchen. Des Nachts hört Janet immer wieder lautes Stöhnen aus dem Keller, der voller moderner Folterkammern ist, weil die Schule früher einmal eine geschlossene Anstalt war. Als dann noch einige Mädchen verschwinden, steigt Janet hinab in die endlos langen Gewölbe des alten Hauses…
Spannender, ja zuweilen sogar unheimlicher Horror-Thriller, der bewußt das seit „Nightmare– Mörderische Träume“ beliebte Aufeinanderprallen von Traum und Realität ausnutzt, um so seine nachtmahren Visionen zu zeichnen. Der Film ist streckenweise ziemlich hart, da die wenigen Morde breit ausgewalzt werden. Die hierbei zum Einsatz gekommenden F/X lassen sich durchaus sehen. Regisseur Gerard Kikoine, der den Film im Auftrag des Produzenten Harry Alan Towers abgedreht hat, arbeitet handwerklich recht solide und liefert eine dem Genre entsprechende Leistung ab. Sogar die vielen Teenies sind diesmal einigermaßen verträglich, obwohl das Script auch wieder einige „typische“ Szenen mit Sex & Drugs vorsieht. Angeblich soll „Lost Girls“ der letzte Film John Carradines sein, der hier nur eine winzige Nebenrolle zu bestreiten hat. Alternativtitel: „Todesschreie im Mädchenpensionat“. Des weiteren mit Robert Vaughn, Donald Pleasence, Karen Witter, Nia Long u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin