Ein reicher Vater bringt seine drogensüchtige Tochter Delaware in einem Sanatorium zwecks Entzug unter. Dort befinden sich noch weitere Junkies, die alle von der Nadel loskommen wollen. Das Haus wird von einem merkwürdigen Arzt geleitet, der mehr auf eine „Schocktherapie“ schwört als auf einen behutsamen Umgang mit den Patienten. Eines Nachts hört man Schreie aus dem Keller…
Der Film ist ein merkwürdig beunruhigender Psychothriller, der erst im späteren Verlauf der Handlung an Fahrt gewinnt. Gut die Hälfte des Streifens wird mit den Sequenzen verschwendet, die man von solchen Drogen-Exploitation-Stoffen erwartet: Hippie-Orgien, Halluzinationen und langweiliges Therapiegequatsche. Dann kippt „Schocktherapie“ aber plötzlich in eine Tour de Force des Horrors um, die man in dieser Form nicht erwartet hätte: Zombies, Mad Scientists und andere lustige Gestalten wanken durch blutgetränkte Bilder, daß einem richtig warm ums Herz werden kann. Die inhaltliche Schlußpointe ist dann nur noch Makulatur in dieser bemerkenswerten britischen Produktion, die sich auch von der technischen Seite her sehenlassen kann. Mit Nancy Paul, Norman Chancer, John Rowe, Robert Ashby u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin