Im Jahre 2074 wird die Erde von zwei Konzernen beherrscht: einem amerikanischen und einem japanischen. Matthew Dunn, der Direktor des US-Konzerns, hat mit „Glass Shadow“ einen Sprengstoff in der Hand, der ebenso klein wie wirkungsvoll ist. Der Cyborg Cash, eine betörend schöne Frau, ist mit dem Stoff vollgepumpt und soll damit die japanische Konkurrenz vernichten. Doch Cash kann sich von ihrem Zerstörungsprogramm entkoppeln und flüchtet mit ihrem Trainer Colt…
Hinter der mit einer großspurigen Werbekampagne versehenen Fortsetzung zu Albert Pyuns Original aus dem Jahre 1989 steckt nichts weiter als ein billig produziertes Filmchen, das zum größten Teil mit semi-technischem Geschwafel angefüllt ist. Wenn mal Action angesagt ist, stellt sich nur das große Gähnen ein– so lausig sieht das Ganze dann aus. Von den Drehorten (alte Lagerhallen und unterirdische Kellergänge mit vielen Rohren und Kabelschächten) wollen wir erst gar nicht reden. Tricks und Effekte sehen teurer aus, als sie sind und können nur in Einzelfällen (Titelsequenz) überzeugen. Apropos Titelsequenz: Diese ist wunderbar letterboxed (2,3:1), der Rest des Films ist cropped. In einer Nebenrolle ist Jack Palance zu sehen. Mit Elias Koteas, Angelina Jolie, Billy Drago, Allen Garfield u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin