Irgendwo in Ungarn. Ein übler Schneesturm zwingt eine Handvoll Reisender in einem geheimnisumwitterten Schloß zu übernachten. Als man sich zur Nachtruhe begeben will, verschwindet ein Mitglied der Reisegesellschaft nach dem anderen auf mysteriöse Weise. Die Legende besagt, daß das Schloß früher der Sitz eines Werwolf-Geschlechts war. Lebt einer von ihnen etwa noch?
„Howling 5“ versprüht den Geist des guten, alten Gothic-Horrors, ohne jedoch die wirkliche Tiefe der besseren Hammer-Vorlagen zu erreichen. Recht Body-Count-gerecht entfaltet sich eine Handlung, die man aus ähnlichen Streifen bereits kennt. Da aber weder Darsteller noch Tricks so schlecht sind, ist dieser fünfte Einstieg in die „Das Tier“-Reihe ein einigermaßen gelungener Genrefilm geworden. Gut anzusehen sind die schaurig-schönen Sets, auf deren Konto ein Großteil des positiven Gesamteindrucks geht und die für angenehme Grusel-Unterhaltung sorgen. Fazit: „Howling 5“ ist besser als seine zwei Vorgänger („Howling“ und „Wolfmen“) und solide Ware von der (Horror-)Stange. Mit Philip Davis, Victoria Catlin, Elizabeth Shé, Ben Cole u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin