Die attraktive Anna erhält einen anonymen Anrufe, den sie für einen Scherz ihres Freundes hält. Als sie sich mit dem Anrufer treffen will (sie glaubt ja fest daran, daß es ihr Freund ist), wird sie Zeugin eines brutalen Mordes an einem Transvestiten. Fortan wird Anna von zwei zwielichtigen Typen verfolgt, und auch die anonymen Anrufe reißen nicht ab.
Verquaste Mischung aus Sex-, Psycho- und Kriminalmotiven, denn der ziemlich schwache Aufhänger der Geschichte ist lediglich ein mißglückter Drogendeal, den Anna beobachtet hat. Kernpunkt von „Call Me“ sind die weidlich ausgewalzten sexuellen Obsessionen, die Anna durch ihren anonymen Anrufer erfährt. Hierbei darf sich die weibliche Hauptdarstellerin sogar während eines Telefonats mit einer Orange(!) befriedigen. Schön sleazy, nicht wahr? Der lahme Stalk’n-Slash-Teil, der nur in den letzten zehn Minuten etwas angeheizt wird, kann den verkorksten „Call Me“ dann auch nicht mehr sein. „Call Me“ dürfte also eigentlich nur etwas für Sexthriller-Liebhaber sein, denn Spannung ist hier wenig angesagt. Mit Patricia Charbonneau, Sam Fredd, Stephen MacHattie, Patti D’Arbanville u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin