Die Familie der Baskervilles, die am Rande des großen Moores von Dartmore in Schottland lebt, leidet unter einem Fluch, der aus dem achtzehnten Jahrhundert stammt. Hierbei handelt es sich um einen mysteriösen Wolfshund, der die männlichen Erben der Baskervilles umbringt. Sir Henry, letzter Sprößling der Baskervilles, wendet sich an Sherlock Holmes, der ihn beschützen soll…
Auch in dieser für das Fernsehen produzierten Fassung wird die x-te Adaption des bekannten Conan-Doyle-Romans nicht besser oder gruseliger. Im Gegenteil: Die lustlose Regie Barry Cranes und die allzu offensichtliche Studioatmosphäre lassen „Der Hund von Baskerville“ zu einem niedlichen, leicht zu vergessenen Genrebeitrag werden. Zudem ist die Rolle des britischen Meisterdetektivs mit dem arrogant aufspielendem Stewart Granger völlig fehlbesetzt. Einige Set-Pieces sollen wohl die viktorianische Zeit widerspiegeln, obwohl man die Bauten bereits aus anderen, für das gleiche Studio entstandenen TV-Serien kennt. Mies, mies. Mit Stewart Granger, William Shatner, Bernard Fox, Anthony Zerbe u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin