Wegen Mordes ist ein Mann in eine psychiatrische Klinik eingewiesen worden. Nach Jahren bricht er aus, um sich zu dem Haus, wo der erste Mord geschah, zu begeben. Dort wohnt jetzt aber sein Zwillingsbruder mit seiner Familie. Der Entflohene steigt im Keller des Hauses ein…
Was hat uns dieser Maniac-on-the-Loose-Verschnitt zu bieten? Einen furiosen Auftakt, dessen brillante Bildmontage den Wahnwitz der ersten Bluttat unterstreicht, und ein den Genreregeln verschriebenes Ende, welches Anleihen bei John Carpenters „Halloween– Die Nacht des Grauens“ nimmt und durch die überstrapazierte christliche Erlösungsmystik abnervt. Dazwischen befindet sich gepflegte Langeweile, weil die Handlung ganz zähflüssig auf der Stelle kleben bleibt. Erwähnenswert bleibt nur noch, daß „Mad Killer“ auffallend blutleer ist und daß es der Drehbuchautor nicht geschafft hat, die Motivation des Täters, die offensichtlich im Bereich des religiösen Wahns zu suchen ist, besser zu verdeutlichen. Mit Robin Ward, Wendy Crewson, Anthony Parr, August Schellenberg u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin