Mitten auf dem Kurs hat der Rennfahrer Tom Kovack eine Vision von einem englischen Landhaus und einer Frau, die in Todesgefahr schwebt. Zusammen mit der Parapsychologin Michelle sucht Tom dieses Haus und findet dort auch prompt eine bekannte Schauspielerin vor, die der Frau aus seinem Traum bis aufs Haar gleicht. Tom und Michelle finden heraus, daß böse Kräfte mit der Schauspielerin ein Spiel treiben…
Der für das britische Fernsehen produzierte „Die tödliche Vision“ ist ein schmalbrüstiger Okkult-Krimi, der durch den Seriencharakter der Geschichte und das mehr oder weniger offene Ende abnervt. Auch ist die Erzähllinie Leacocks nicht immer klar erkennbar, denn die Handlung macht mehr als einmal kräftige Zeit- und Ortsprünge. Weder die englische Landhausatmosphäre noch einige zielgerecht auf Spannung getrimmte Szenen (z. B. die im Fahrstuhlschacht) vermögen die Unfähigkeit der Macher von „Die tödliche Vision“ zu vertuschen. Mit Leonard Nimoy, Susan Hampshire, Vera Miles, Jewel Blanch u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin