Baron von Frankenstein konnte seiner Hinrichtung durch einen Trick entkommen und lebt nun unter dem falschen Namen Doktor Victor Stein in einem kleinen Städtchen. Mit ungebrochenem Eifer arbeitet er weiterhin an der Schöpfung künstlichen Lebens. Ihm zur Seite steht sein Kollege Doktor Kleve. Zusammen gelingt es, eine Kreatur zu schaffen. Wegen des verkümmerten Gehirns entpuppt sich diese aber als primitiver Killer…
Der zweite Einstieg in einer lang anhaltenden Reihe von „Frankenstein“-Filmen der britischen Hammer-Studios ist nicht mehr ganz so kraftvoll und innovativ wie der ein Jahr zuvor entstandene „Frankensteins Fluch“. Zwar wird auch hier das Gewicht der Handlung mehr auf die Schilderung der kriminellen Taten des gewissenlosen Wissenschaftlers verlagert, doch fehlt es dem Stoff eindeutig an Reiz. Der Gothic-Horror im Stile Terence Fishers ist allerdings immer noch gut anzusehen, Sets und Bauten sind eh stimmungsvoll gewählt. Das für damalige Zeiten überraschende negative Ende bietet den Ansatz für eine weitere Fortsetzung, die dann auch prompt mit „Frankensteins Ungeheuer“ kommt. Alternativtitel: „Ich bin Frankenstein“. Mit Peter Cushing, Francis Matthews, Michael Gwynn, Eunice Gayson u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin